Riftland Saga

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Was bringt einen dazu, ein Buch zu schreiben

Mit dem ersten Artikel beginne ich ganz von vorne.

Es ist Februar 2019, der Winter, der keiner war, ist fast vorüber.  Ein nächtlicher Traum lässt mich den ganzen Tag nicht zur Ruhe kommen. Am Abend beginne ich damit, die Erinnerung nieder zuschreiben. Zuerst behalte ich es für mich und erzähle niemandem davon. Das war der Anfang. Die nächsten Abende überlege ich, wie die Story weitergehen könnte. Ich weiß nicht mehr, wann es  war, aber schließlich hatte ich das Gerüst der Story im Kopf. 

Ab diesem Zeitpunkt überarbeite ich den geschriebenen Text und meine Geschichte beginnt. Ich beginne mit dem ersten Kapitel.   

Wo spielt die Handlung?

Was  mache ich mit den wenigen Seiten?

Ich schreibe weiter, geniere mich ein wenig, meine groben Gedanken festzuhalten. Was, wenn jemand das hier liest?

Trotzdem mach ich weiter.

Ich suche jetzt nach Bildern im Internet. Wie könnte Ben aussehen? An welchem Ort spielt die Handlung?

Die USA sollten auf es auf jeden Fall sein. Zuerst dachte ich an Los Angeles. Da war ich letztes Jahr. Der Andreasgraben mit seinen Erdbeben wären gut geeignet. Aber das erscheint es mir zu einfach.

In ein paar Wochen besuche ich meinen Freund in Florida. Warum nicht dort? Dass ich das Kennedy Space Center besuchen werde steht fest. Also suche in der Umgebung von Orlando nach einem geeigneten Ort. Und ich habe ihn gefunden.

Ich male mir aus, wie es dort aussehen könnte. Die zerstörten Häuser und Straßen. Ich schreibe alle Details nieder. Jede Kleinigkeit. Farbe der Häuser, Entfernungen in Metern, den Ablauf des Geschehens mit genauen Zeitangaben.

Dann setzte ich mich in den Sessel und versuche mir die Handlung vorzustellen. Über Kopfhörer lasse ich mich dabei von Musik inspirieren.

Schließlich setzte ich mich wieder an den Rechner und schreibe meine Gedanken nieder. Mit unzähligen Schreibfehlern. Meine Gedanken sind schneller als meine Finger.

So fühlt sich das also an?

Testleser

Die Geschichte entwickelt sich Schritt für Schritt.

Ich überlege mir einen Namen.

Die Reise des GS ? Nein gefällt mir nicht. Mein Protagonist ist noch nicht weit gekommen. Mir gefällt 'Wasser unter rotem Himmel' gut und speichere den Text darunter ab. Noch habe ich Niemandem davon erzählt.

Eines Abends fragt meine Frau, was ich die ganze Zeit am Computer schreibe.

"Nichts Wichtiges", antworte ich.

Sie fragt nicht weiter und ich grübele den ganzen Abend darüber nach, warum ich ihr den Text  nicht gezeigt habe. Am nächsten Morgen  erzähle ich ihr davon und frage sie, ob sie das bisher Geschriebene lesen möchte. Sie war überrascht und hat sofort zugestimmt. 

Eigentlich mag sie solche düsteren Romane überhaupt nicht. Ihrer Urteil war trotzdem positiv und sie hat mich aufgefordert weiter an der Geschichte zu schreiben. Nur den Titel findet sie unmöglich.

Mit neuem Mut und der Unterstützung meiner ersten Testleserin setze ich mich wieder an den Rechner. 

Wenige Tage später gewinne ich meine Familie als weitere Testleser.

Ihr Urteil ist mir sehr wichtig

 

 

 

 

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